Abwehrspray beim Angriff richtig einsetzen

Jüngsten Berichten zufolge steigt die Anzahl der registrierten Straftaten jährlich. Bei Angriffen und Raubüberfällen sehen Sie sich mit Personen konfrontiert, die Ihnen körperlich überlegen sind, da ist ein Abwehrspray eine durchgreifende Methode, um sich effektiv zur Wehr zu setzen. Über die kompakte Größe werden die Spraydosen zum persönlichen Bodyguard in der Handtasche. Doch wie setzten Sie Abwehrsprays richtig ein?

Die Wahl des passenden Abwehrsprays

Im ersten Schritt stehen Sie vor der Auswahl des geeigneten Sprays. In diesem Zusammenhang lassen sich grundsätzlich Pfeffersprays und CS Gas unterscheiden. Letzteres ist unter der Bezeichnung „Tränengas“ bekannt und setzt chemische Inhaltsstoffe ein.

Diese Abwehrsprays besitzen eine Deklaration als Tierabwehrsprays und sind auf dem Markt frei verkäuflich. Eine weitere Unterscheidung lässt sich zwischen Weitstrahl- und Breitstrahlsprays machen. Ein Breitstrahlspray punktet mit einer weitflächigen Abgabe von 2 bis 3 Metern. Das Weitstrahlspray ist in der Lage, eine Distanz von 4 Metern zu überwinden.

Einsatz des Abwehrsprays in brenzligen und gefährlichen Situationen

Setzen Sie Ihren Instinkt ein und behalten Ihre Umgebung im Blick. Verzichten Sie auf jegliche Form von Ablenkung über einen Kopfhörer. Wenn es möglich ist, sollten Sie dunkle oder gar unübersichtliche Orte meiden und auf beleuchtete und belebte Wege ausweichen. In jedem Fall is ratsam, den Umgang mit den Sprays im Vorhinein auszutesten. Gerade die Sprays, die über eine enorme Reichweite von mehreren Metern verfügen, lassen sich von Einsteigern effektiv und gezielt einsetzen. Sie haben die Chance im Ernstfall, den Angreifer schon vom Weitem anzuvisieren.

Verstauen Sie das Abwehrspray in Ihrer Handtasche. Begeben Sie sich in kritische Situationen verlassener Straßen oder dunkler Plätze, gehen Sie allein durch ein Parkhaus und ist Ihnen bei diesem Gedanken mulmig zumute, ist es ratsam, das Spray in der Jackentasche oder über einen Klipp am Hosenbund anzubringen. So ist das Spray im Ernstfall sofort zur Hand. Die Pfeffersprays wirken äußerst intensiv und lassen sich auch gegen aggressive Tiere einsetzen. Bedenken Sie die hohe Reichweite und setzen diese auf großen Distanzen ein. Lassen Sie einen potenziellen Angreifer zu nah an sich herankommen, kann der Griff zum Spray schon zu spät sein. Halten Sie die Spraydose von sich entfernt und werfen vor dem Betätigen des Sprühknopfes einen Blick auf die Öffnung.

Räuber mit Pfefferspray überwältigt

Ein 70-Jähriger hat in Bottrop viel Mut bewiesen – er stoppte einen maskierten Räuber mit Pfefferspray.

Zuvor hatte der Senior durch die Scheibe eines Drogeriemarktes beobachtet,  wie der maskierte Räuber eine Angestellte mit einer Waffe bedrohte. Kurz darauf versuchte der Täter mit dem geraubten Bargeld zu flüchten, rechnete aber vermutlich nicht mit den mutigen Rentner. Der wartete bereits im Außenbereich auf ihn…

Der aufmerksame Senior zog sein Pfefferspray und sprühte es dem Straftäter in das Gesicht. Der erschrockene Räuber ließ die Beute fallen und versuchte zu Fuß zu flüchten. Er wurde kurze Zeit später von der Polizei festgenommen. Die Pistole war lediglich eine Attrappe. (Quelle)

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Raubüberfall mit Pfefferspray abgewehrt – Handy behalten

Kiel – Ende Januar 2012 kam es in Kiel zu einem Raubüberfall. Die Geschädigte schaffte es aber mit ihrem Pfefferspray schlimmeres zu verhindern.

Eigentlich versuchten die zwei Täterinnen (16 Jahre und 18 Jahre alt) an das Handy der 18-Jährigen zu kommen. Sie bedrohten das Opfer mit einem Messer und versuchten so das Smartphone zu rauben.

Die ebenfalls 18-Jährige Geschädigte reagierte blitzschnell und zog ihr Pfefferspray. Der Überfall wurde so abgewehrt, auch wenn die Geschädigte selbt – genauso wie die beiden Täterinnen – wegen Augenreizungen behandelt wurden.

Die Täterinnen erwartet eine Anzeige wegen schweren Raubes, nachdem sie am Tatort festgenommen werden konnten. Nach der Festnahme wurde die Täterinnen durch die Polizei erkennungsdienstlich behandelt und vernommen. Anschließend kamen sie auf freien Fuß.

Mit Pfefferspray verteidigt – Kioskbesitzer wehrt Raubüberfall ab

Wien, Österreich – Gerade Kioskbesitzer werden immer wieder Opfer von Angriffen und Überfällen. Ein mutiger Kiosk-Besitzer hat sich nun mit seinem Pfefferspray erfolgreich gegen einen Raubüberfall gewehrt.

An einem ganz normalen Abend erschienen gegen 18.15 Uhr drei maskierte Räuber in dem Kiosk. An der Kasse stand zu diesem Zeitpunkt der Sohn des Kioskbesitzers (23 Jahre alt). Einer der Räuber schrie: “Überfall, Geld her!” und zeigte nachdrücklich seine Schusswaffe. Der Besitzer zog sofort sein Pfefferspray und sprühte es dem Räuber mitten in das Gesicht.

Die drei Täter ergriffen daraufhin sofort die Flucht. Der Kiosbesitzer nahm noch die Verfolgung auf, musste aber kurz darauf abbrechen: “Ich bin durch die Pfefferspray-Wolke gerannt. Das brennt heute noch.”

Fazit: Ein Pfefferspray kann vor Überfällen schützen bzw. diese abwehren. Allerdings ist es wichtig, die jeweilige Situation genau zu beurteilen. Eine scharfe Schusswaffe ist eine erhebliche Gefährdung und sollte immer ernst genommen werden. Im Zweifelsfall sollte hierbei kein unnötiges Risiko eingegangen werden. Interessante Infos hierzu auch bei der Polizei-Beratung.

Pfefferspray bei der Polizei: Experten nicht generell dagegen

Eine aktuelle Anhörung beim Innenausschuss des Bundestages erbrachte die Erkenntnis, dass Sachverständige den Einsatz von Pfefferspray bei der Polizei nicht generell ablehnen.

Die Fraktion “Die Linke” hatte entsprechende Anträge gestellt mit dem Ziel, Pfefferspray bei der Polizei massiv einzuschränken. Begründung: „Gravierenden und zugleich schwer abschätzbaren gesundheitlichen Risiken für die betroffenen Personen“.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, war bei der Anhörung der Meinung, dass durch den Einsatz von Pfefferspray viele Schusswaffeneinsätze vermieden werden können. Pfefferspray sei „ein unerlässliches Mittel“, auch im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit bezüglich dem Einsatz polizeilicher Hilfsmittel.

Pfefferspray sei das einzige Einsatzmittel zwischen Schlagstock und Pistole, meinte der Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder, Jürgen Schubert.

Pfefferspray werde von Polizisten verwendet, um den Einsatz schärferer Mittel zu verhindern, argumentierte Rüdiger Reedwisch von der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft.

Pfefferspray sei ein international zugelassenes Einsatzmittel für Polizeibeamte, so Joachim Rahmann von der deutschen Sektion der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Professor Behr von der Hochschule der Polizei Hamburg nannte Pfefferspray ein wirkungsvolles Distanzmittel.

Aber auch einige kritische Stimmen wurden laut. So wurde zu „extremer Zurückhaltung“ beim Pfefferspray-Einsatz gegenüber Menschengruppen geraten. Auch die Gesundheitsgefahren für bestimmte Risikogruppen wurden erwähnt.

Quelle: bundestag.de

Raubüberfall mit Pfefferspray vereitelt

In Düsseldorf gelang es einem 26 Jahre alten, mutigen Angestellten einen bevorstehenden Raubüberfall mit Pfefferspray zu vereiteln

Der maskierte Täter betrat das Geschäft (einen kleinen Kiosk) in den Abendstunden, teilte die Polizei Düsseldorf in einem Pressebericht mit. Sofort zog er eine Schusswaffe und vorderte den Angestellten auf, die Einnahmen zu übergeben. Der mutige Angestellte ignorierte die Forderungen des Räubers und ergriff eine Dose Pfefferspray. Diese hatte er zuvor aus Sicherheitsgründen unter dem Tresen postiert. Er sprühte dem Täter unvermittelt in das Gesicht und vertrieb ihn so – der Räuber rannte ohne Beute aus dem Kiosk.

Auch wenn dieser Überfall gut ausgegangen ist – für einen Laien ist eine Schusswaffe schwer einzuschätzen. Handelt es sich um eine echte Waffe, oder nur eine Schreckschusswaffe? Auf jeden Fall ist es hier zu überdenken ein unnötiges Risiko einzugehen. Von dem abgesehen handelt es sich hier um einen typischen Fall der Notwehr mit Pfefferspray, weswegen der Einsatz des Pfeffersprays gegen einen Menschen hier straffrei bleiben wird.

Junge Frau rettet sich mit Pfefferspray gegen Vergewaltiger

Neuruppin – Eine 18-Jährige entkam nur knapp einem sexuellen Übergriff. Die junge Frau befand sich an einer Bushaltestelle, als ein weißer Transporter anhielt. Der Fahrer sprach die 18-Jährige an und vorderte sie auf in den Wagen zu steigen.

Als sie sich weigerte einzusteigen versuchte es der Täter mit Gewalt. Geistesgegenwärtig zog die Geschädigte ein Pfefferspray aus der Handtasche und sprühte es gegen den Täter. Dieser brach den Angriff sofort ab und entfernte sich. Leider erstattet die Geschädigte erst spät Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Raub mit Pfefferspray vereitelt

München – Überfall auf einen Schreibwarenladen! Die Besitzerin und deren Sohn werden Opfer eines dreisten Raubüberfalles. Der männliche Täter war mit einer Sturmhaube Maskiert und mit einem Messer bewaffnet. Als er auf die anwesenden Besitzer traf, bedrohte er sie und verlangte das Geld aus der Kasse – zusätzlich richtete er das Messer gegen den Sohn der Besitzerin.

Die Besitzerin selbst reagierte besonnen und versuchte den Täter zu beruhigen. Sie versprach das Geld auszuhändigen. Durch diesen kurzen Moment, als der Täter durch das Gespräch abgelenkt war, ergriff der bedrohte Sohn ein Pfefferspray und sprühte es dem Räuber in die Augen. Dieser flüchtete daraufhin sofort – die Polizei nahm die Fahndung auf.

Angestellte vertreibt Räuber mit Pfefferspray

Berlin. Eine 57 Jahre alte Angestellte eines Supermarktes hat bei einem Überfall die Nerven bewahrt und den Räuber erfolgreich vertrieben. Zuvor betrat der bewaffnete Mann den Markt in Berlin-Kreuzberg und bedrohte die Angestellte mit einem Messer, um Bargeld zu erhalten. Dieser Aufforderung kam die Angestellte nicht nach – stattdessen spühte sie dem Straftäter sofort Pfefferspray in das Gesicht. Der Mann flüchtete daraufhin ohne Beute, die mutige Frau blieb unverletzt.

Auch wenn dieser Vorfall eindrucksvoll die Wirksamkeit von Pfefferspray unterstreicht, empfiehlt die Polizei in ähnlichen Situation keinen Widerstand zu leisten. Zu hoch ist die Gefahr, verletzt zu werden. Im Gegensatz hierzu stehen oft nur einige hundert Euro aus der Registrierkasse, die Geschäfte sind zusätzlich oft gegen Straftaten und Überfälle versichert. Kaufen können Sie Pfefferspray hier.

Räuber mit Pfefferspray vertrieben

Sonneberg in Thüringen – eine 72 Jahre alte Dame öffnete wie jeden Tag ihren kleinen Getränkeladen. Der erste Kunde kaufte eine Flasche Bier, wollte anschließend aber noch mehr und forderte das Geld aus der Kasse. Die mutige alte Dame griff daraufhin zu ihrem Pfefferspray uns sprühte es dem Räuber in das Gesicht – dieser ergriff daraufhin die Flucht [Quelle]. Der Fall erinnert an den Überfall auf eine Apotheke in den USA (siehe Video), als der Räuber genauso leer ausging – dank dem Pfefferspray in der Registrierkasse.

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