Pfefferspray-Pistolen

In der Schweiz stellt die Firma Piexon AG tausende von Pfefferspray-Pistolen her. Diese werden in über 30 Länder verkauft und sollen im Markt der sogenannten nicht tödlichen Waffen neue Massstäbe setzen. Die Pistole kommt als Alternative zum Elektroschockgerät «Taser» zum Einsatz. Für ihre Entwicklung haben die beiden Firmengründer bereits zwei Preise gewonnen.

Was aussieht wie eine Spielzeugpistole, schiesst in Wirklichkeit scharf. Angetrieben von einer Platzpatrone schiesst flüssiger Chilischoten-Extrakt mit über 400 km/h aus dem Lauf. Eine Person, die davon im Gesicht getroffen wird, ist augenblicklich handlungs- und kampfunfähig. Zu stark sind die Schmerzen in den Augen, an Haut- und Schleimhäuten. Dennoch: «Wird der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten, ist die Pistole für einen Menschen absolut ungefährlich» , sagt der Geschäftsführer der Piexon AG, Jürg Thomann.

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