Polizei testet Pfefferpistole

Japans Bundes­polizei hat schon tausende gekauft, diverse Polizeieinheiten im In- und Ausland testen sie: Die Pfefferpistole JPX Jet Protector kommt aus der Schweiz und soll Übeltäter ähnlich effektiv stoppen wie ein Taser, aber weniger gefährlich sein als ein Pfefferspray.

Die japanische Bundespolizei und die Stadtpolizei Kloten setzen bereits auf die «nicht tödliche Verteidigungswaffe» auf Pfefferbasis. Die Justizbehörden Bayerns und die Polizei von Baden-Württemberg prüfen den JPX Jet Protector der Schweizer Firma Piexon derzeit auf Herz und Nieren.

Die Pfefferpistole JPX verfügt über einen Ziellaser und hat mit sieben Metern eine bedeutend grössere Reichweite als ein Pfefferspray. «Weil der Wirkstoff viel schneller auf das Gesicht trifft und doppelt so scharf ist wie der schärfste Pfefferspray, ist der Beschossene viel schneller ausser Gefecht als bei einem Pfefferspray», wirbt Jürg Thomann, CEO von Piexon.

Die Stoppwirkung sei mit jener einer Elektroschockwaffe zu vergleichen, nennt Thomann sein wichtigstes Verkaufsargument. Anders als beim Taser sei das Gesundheitsrisiko bei der Pfefferpistole aber massiv geringer. Thomann hofft denn auch, durch die vergleichsweise geringe Gefährlichkeit des JPX den Taser auf dem Weltmarkt ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

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