Überfall – statt Geld gibt es Pfefferspray
Statt Geld gab es für einen Räuber, der in der Harburg ein Lokal überfiel, eine Prise Pfefferspray. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Dienstag. Der Täter war mit einem Schal maskiert in die Kneipe gestürmt. Er zückte ein Messer, fuchtelte damit herum und forderte Geld. Der Wirt ließ sich nicht einschüchtern. Er hatte sich offenbar auf so einen Fall vorbereitet und Pfefferspray in einer Schublade liegen.
Mit dem Reizstoff sprühte er dem Täter ein. Der ergriff sofort die Flucht. Die alarmierte Polizei leitete eine Sofortfahndung ein. Schlecht für den Räuber: Der Wirt war nicht nur wehrhaft, sondern er verfügt auch über ein gutes Gedächtnis. “Die Personenbeschreibung, die der Wirt ablieferte, war sehr detailliert. Zivilfahnder entdeckten den Gesuchten kurz darauf in der Benningsenstraße”, sagte die Hauptkommissarin. Der Täter wurde festgenommen. Mit dem Überfall wollte er seine Drogensucht finanzieren.
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