Pfefferspray-Pistole soll Taser und Elektroschocker ersetzen

Polizei- und Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt kaufen Pfefferspray verschiessende Schweizer Pistolen. Diese seien sicherer als ein Taser, ist die Herstellerfirma überzeugt.

Anders als die bekannten Pfefferspray-Dosen feuert die JPX Jet Protector Pistole pyrotechnisch zwei 9,4-Gramm Oleoresin-Pfeffer-Ladungen ab. Die Cayennepeffer-Extrakt-Lösung verlässt den Lauf mit einer Geschwindigkeit von 450 km/h und hat eine Reichweite von über sieben Metern.

Es ist wie ein Schlag ins Gesicht und verursacht sehr starke Schmerzen. Sie können für eine halbe Stunde nichts mehr sehen. Sie sind komplett ausser Gefecht gesetzt, sagt Raphael Fleischhauer, Direktor von Piexon.

Weltweit führend bei den nicht-tödlichen Schusswaffen ist der Taser, eine Elektroschockpistole. Die pistolenähnliche Elektroimpulswaffe verschiesst zwei oder vier mit Widerhaken versehene Projektile gegen den Körper der Zielperson und schickt dann Stromstösse via die mit den Projektilen verbundenen Drähte.

Beim Taser-Einsatz seien aber auch schon Menschen gestorben, sagt Fleischhauer. “Die JPX ist eine Alternative mit starker Stoppwirkung. Sie ist eindeutig sicherer.”

Die Pistole, erhältlich in Schwarz, Orange oder Gelb sei sicherer und effektiver als traditionelle Pfefferspray-Dosen weil sie keinen Druck verliert und keine Feststoffe austreten lässt, sagt er. Mit einer Laser-Zielvorrichtung könne zudem das Ziel genau erfasst werden.

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Jet Protector JPX – Pfefferpistole jetzt erhältlich

Seit heute neu im Programm: Jet Protector JPX von der Firma Piexon. Pfefferpistolen verschießen eine flüssige Lösung mit hochkonzentriertem Pfeffer-Reizstoff, welche von einer pyrotechnischen Ladungen angetrieben wird. Das hat einige Vorteile. Die Reichweite ist zum einen extrem hoch, bis zu 7 m werden erreicht. Dabei ist es besonders einfach zu zielen und zu treffen. Als Zubehör sind verschiedene Holster erhältlich, die Jet Protector bequem tragbar machen. Natürlich ist das Produkt wie alle Artikel frei verkäuflich und führbar. Alle Produkte zum Thema Pfefferpistole hier: Pfefferpistole.

Pfefferspray für alle Bürger?

Die jüngste Einbruchsserie in Villacher Wohnvierteln (Österreich) lässt niemanden kalt. Im Rahmen einer Diskussion dachte der örtliche Bürgermeister laut darüber nach, Pfefferspray an die Bürger zu verteilen. Über die Idee vom Bürgermeister wird in Villach nun heftig diskutiert. Einige Parteien sind dagegen, eine Sicherheitsmesse ist geplant.

Polizei stoppt Promille-Rambo mit Pfefferspray

Auf der Flucht vor der Polizei raste Betrunkener durch Kreuzberg

Als über rote Ampeln rasender Geisterfahrer hatte Jörg B. (41) eine ausgedehnte Verfolgungsjagd durch Kreuzberg ausgelöst. Der schwer angetrunkene Mann aus Ludwigslust war um 21.20 Uhr einer Streife aufgefallen, weil er in der Urbanstraße links blinkte aber geradeaus weiterfuhr. Zunächst hatte Jörg B. auch brav in seinem Kastenwagen angehalten.

Doch als die Frage: „Na, wat jetrunken?“, von den Beamten kam, geriet er in Panik. Über ein Dutzend rote Ampeln und auf dem Gitschiner Damm auch durch den Gegenverkehr, raste er davon. In der Urbanstraße versuchte Jörg B., seine Verfolger von der Straße zu drängen. Erfolglos. Als sein Auto an der Fontanepromenade schlapp machte, flüchtete er zu Fuß. Von Polizisten auf einem Schulgelände gestellt, schlug er wild um sich. Erst der Einsatz des Pfeffersprays konnte Jörg B. bändigen.

Mann beschießt Polizei mit Schreckschusswaffe

Berlin - 

Zwei Zivilbeamte sind bei einem Einsatz  von zwei, laut Polizei, betrunkenen Männern bedroht worden. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten jedoch, die 19 und 36 Jahre alten Brüder zu überwältigen. Dabei wurden die Verdächtigen leicht verletzt, da sie Widerstand leisteten.
Laut Polizei hatte ein unbekannter Anrufer berichtet, aus einer Wohnung in der Gutzowstraße Schüsse gehört zu haben. Als die Polizeibeamten am Einsatztort eintrafen und klingelten, öffnete zunächst der 36-Jährige die Tür. Kurz darauf erschien dessen Bruder mit einer Pistole im Flur. Die Beamten gingen in Deckung und forderten den 19-Jährigen auf, die Waffe fallen zu lassen. Darauf schoss dieser in Richtung der Polizisten. Sein Bruder nahm ihm die Waffe ab und gab sie einem der Beamten. Der 19-Jährige rannte daraufhin erneut los und holte eine weitere Waffe. Als die beiden alkoholisierten Männer schließlich an der Tür erschienen, setzten die Polizisten Pfefferspray ein und konnten beide Männer überwältigen.

Pfefferspray-Pistolen

In der Schweiz stellt die Firma Piexon AG tausende von Pfefferspray-Pistolen her. Diese werden in über 30 Länder verkauft und sollen im Markt der sogenannten nicht tödlichen Waffen neue Massstäbe setzen. Die Pistole kommt als Alternative zum Elektroschockgerät «Taser» zum Einsatz. Für ihre Entwicklung haben die beiden Firmengründer bereits zwei Preise gewonnen.

Was aussieht wie eine Spielzeugpistole, schiesst in Wirklichkeit scharf. Angetrieben von einer Platzpatrone schiesst flüssiger Chilischoten-Extrakt mit über 400 km/h aus dem Lauf. Eine Person, die davon im Gesicht getroffen wird, ist augenblicklich handlungs- und kampfunfähig. Zu stark sind die Schmerzen in den Augen, an Haut- und Schleimhäuten. Dennoch: «Wird der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten, ist die Pistole für einen Menschen absolut ungefährlich» , sagt der Geschäftsführer der Piexon AG, Jürg Thomann.

Massenschlägerei

Mit einer Massenschlägerei haben mehrere Jugendliche das neue Jahr in Giengen an der Brenz eingeläutet.
Die beiden beteiligten Gruppen hatten in der Scharenstetter Straße gefeiert und sich im Laufe der Nacht mehrmals gegenseitig provoziert. Schließlich warf eine Seite einen Fernseher aus einem Fenster hinunter zu den anderen Jugendlichen auf der Straße. Die revanchierten sich und traten die Tür ein und drangen in die Wohnung ein. Dort kam es dann zu handfesten Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei musste mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und mit Pfefferspray eingreifen um die Raufbolde zu trennen. Zwei Personen wurden verletzt.