Raubüberfall mit Pfefferspray vereitelt
In Düsseldorf gelang es einem 26 Jahre alten, mutigen Angestellten einen bevorstehenden Raubüberfall mit Pfefferspray zu vereiteln
Der maskierte Täter betrat das Geschäft (einen kleinen Kiosk) in den Abendstunden, teilte die Polizei Düsseldorf in einem Pressebericht mit. Sofort zog er eine Schusswaffe und vorderte den Angestellten auf, die Einnahmen zu übergeben. Der mutige Angestellte ignorierte die Forderungen des Räubers und ergriff eine Dose Pfefferspray. Diese hatte er zuvor aus Sicherheitsgründen unter dem Tresen postiert. Er sprühte dem Täter unvermittelt in das Gesicht und vertrieb ihn so – der Räuber rannte ohne Beute aus dem Kiosk.
Auch wenn dieser Überfall gut ausgegangen ist – für einen Laien ist eine Schusswaffe schwer einzuschätzen. Handelt es sich um eine echte Waffe, oder nur eine Schreckschusswaffe? Auf jeden Fall ist es hier zu überdenken ein unnötiges Risiko einzugehen. Von dem abgesehen handelt es sich hier um einen typischen Fall der Notwehr mit Pfefferspray, weswegen der Einsatz des Pfeffersprays gegen einen Menschen hier straffrei bleiben wird.


