Hessen verstärkt freiwilligen Polizeidienst

Die freiwilligen Polizisten sind im Regelfall mit Telefon, Uniform und Pfefferspray ausgerüstet. Damit sind sie in vielen verschiedenen hessischen Gemeinden auf Streife und unterstützen die reguläre Polizei.

Die Gemeinde Dietzenbach stockt jetzt noch einmal auf. Bisher sind sechs freiwillige Polizisten unterwegs. Dieser Anteil soll jedoch so schnell wie möglich verdoppelt werden. 10.000 € ist der Stadt dieses Plus an Sicherheit wert. Die Hilfspolizisten sollen in erster Linie Ansprechpartner für die Bürger sein. Außerdem soll die Präsenz für mehr Sicherheit sorgen.

Die Zweierteams sind zwischen neun und 23:00 Uhr im Einsatz. Die Rechte sind zwar beschränkt, aber Personenkontrollen und Verkehrskontrollen dürfen auch die freiwilligen Polizisten durchführen. Vorher ist eine Grundausbildung, welche 50 h dauert, absolute Pflicht. Die Resonanz in der Bevölkerung ist gemäß der Angaben der örtlichen Polizeistation sehr positiv.

Freiwillige Polizeihelfer – Sicherheit mit Pfefferspray

Freiwillige Polizeihelfer sollen für Sicherheit in den Städten und Gemeinden sorgen – indem sie präsent sind, beobachten und mit den Menschen sprechen. Sie dürfen verdächtige Personen befragen, Personalien aufnehmen und Verwarnungen aussprechen. Wichtigstes Motto: Sich niemals in Gefahr bringen.

Freiwillige Polizeihelfer sind ehrenamtlich im Einsatz. Nach der Arbeit oder an freien Tagen gehen sie auf Streife, für eine Aufwandsentschädigung von sieben Euro in der Stunde. Die Schicht beginnt auf dem Polizeirevier: Dort treffen sie sich, informieren sich über die Lage, packen Funkgerät und Pfefferspray ein. Dann beginnt der Dienst.

Wird es gefährlich, informieren die Freiwilligen ihre hauptberuflichen Kollegen. Das kommt leider immer wieder vor. Trotzdem zählt der freiwillige Polizeidienst zu den beliebten “Nebenjobs”.