Raubüberfall mit Pfefferspray abgewehrt – Handy behalten
Kiel – Ende Januar 2012 kam es in Kiel zu einem Raubüberfall. Die Geschädigte schaffte es aber mit ihrem Pfefferspray schlimmeres zu verhindern.
Eigentlich versuchten die zwei Täterinnen (16 Jahre und 18 Jahre alt) an das Handy der 18-Jährigen zu kommen. Sie bedrohten das Opfer mit einem Messer und versuchten so das Smartphone zu rauben.
Die ebenfalls 18-Jährige Geschädigte reagierte blitzschnell und zog ihr Pfefferspray. Der Überfall wurde so abgewehrt, auch wenn die Geschädigte selbt – genauso wie die beiden Täterinnen – wegen Augenreizungen behandelt wurden.
Die Täterinnen erwartet eine Anzeige wegen schweren Raubes, nachdem sie am Tatort festgenommen werden konnten. Nach der Festnahme wurde die Täterinnen durch die Polizei erkennungsdienstlich behandelt und vernommen. Anschließend kamen sie auf freien Fuß.
Mit Pfefferspray verteidigt – Kioskbesitzer wehrt Raubüberfall ab
Wien, Österreich – Gerade Kioskbesitzer werden immer wieder Opfer von Angriffen und Überfällen. Ein mutiger Kiosk-Besitzer hat sich nun mit seinem Pfefferspray erfolgreich gegen einen Raubüberfall gewehrt.
An einem ganz normalen Abend erschienen gegen 18.15 Uhr drei maskierte Räuber in dem Kiosk. An der Kasse stand zu diesem Zeitpunkt der Sohn des Kioskbesitzers (23 Jahre alt). Einer der Räuber schrie: “Überfall, Geld her!” und zeigte nachdrücklich seine Schusswaffe. Der Besitzer zog sofort sein Pfefferspray und sprühte es dem Räuber mitten in das Gesicht.
Die drei Täter ergriffen daraufhin sofort die Flucht. Der Kiosbesitzer nahm noch die Verfolgung auf, musste aber kurz darauf abbrechen: “Ich bin durch die Pfefferspray-Wolke gerannt. Das brennt heute noch.”
Fazit: Ein Pfefferspray kann vor Überfällen schützen bzw. diese abwehren. Allerdings ist es wichtig, die jeweilige Situation genau zu beurteilen. Eine scharfe Schusswaffe ist eine erhebliche Gefährdung und sollte immer ernst genommen werden. Im Zweifelsfall sollte hierbei kein unnötiges Risiko eingegangen werden. Interessante Infos hierzu auch bei der Polizei-Beratung.
Raubüberfall mit Pfefferspray vereitelt
In Düsseldorf gelang es einem 26 Jahre alten, mutigen Angestellten einen bevorstehenden Raubüberfall mit Pfefferspray zu vereiteln
Der maskierte Täter betrat das Geschäft (einen kleinen Kiosk) in den Abendstunden, teilte die Polizei Düsseldorf in einem Pressebericht mit. Sofort zog er eine Schusswaffe und vorderte den Angestellten auf, die Einnahmen zu übergeben. Der mutige Angestellte ignorierte die Forderungen des Räubers und ergriff eine Dose Pfefferspray. Diese hatte er zuvor aus Sicherheitsgründen unter dem Tresen postiert. Er sprühte dem Täter unvermittelt in das Gesicht und vertrieb ihn so – der Räuber rannte ohne Beute aus dem Kiosk.
Auch wenn dieser Überfall gut ausgegangen ist – für einen Laien ist eine Schusswaffe schwer einzuschätzen. Handelt es sich um eine echte Waffe, oder nur eine Schreckschusswaffe? Auf jeden Fall ist es hier zu überdenken ein unnötiges Risiko einzugehen. Von dem abgesehen handelt es sich hier um einen typischen Fall der Notwehr mit Pfefferspray, weswegen der Einsatz des Pfeffersprays gegen einen Menschen hier straffrei bleiben wird.
Räuber mit Pfefferspray vertrieben
Sonneberg in Thüringen – eine 72 Jahre alte Dame öffnete wie jeden Tag ihren kleinen Getränkeladen. Der erste Kunde kaufte eine Flasche Bier, wollte anschließend aber noch mehr und forderte das Geld aus der Kasse. Die mutige alte Dame griff daraufhin zu ihrem Pfefferspray uns sprühte es dem Räuber in das Gesicht – dieser ergriff daraufhin die Flucht [Quelle]. Der Fall erinnert an den Überfall auf eine Apotheke in den USA (siehe Video), als der Räuber genauso leer ausging – dank dem Pfefferspray in der Registrierkasse.
Mit Pfefferspray gerettet – Gewalttat in Bielefeld
Bielefeld im März 2010 – auf dem Jahnplatz kam es zu einem brutalen Überfall auf einen 17-jährigen, der in der Folge vermutlich halbseitig gelähmt bleiben wird.
Rückblick. Als der 17-jährige Anfang März mit einem Kumpel den Jahnplatz überquerte, wurde er von zwei Männern völlig grundlos attackiert. Unter anderem schlugen sie dem wehrlosen jungen Mann eine Bierflasche auf den Kopf. Zuvor war das Opfer und dessen Freund von den Männern als “Hurensöhne” beschimpft und angespuckt worden. Anschließend wurden sie brutal geschlagen.
Zeugen schreckten die Täter nicht ab
Auf dem belebten Platz gab es viele Zeugen, was die beiden Täter offensichtlich aber nicht weiter zu stören schien. Erst als ein Mitarbeiter einer Spielhalle zu Hilfe eilte und mit seinem Pfefferspray auf die Täter sprühte, ließen diese von ihren Opfern ab und flüchteten. Der ganze Angriff dauerte nur 20 Sekunden.
Keine Chance gegen Pfefferspray
Der Retter macht sich heute Vorwürfe, nicht schneller zum Reizgas gegriffen zu haben. Als aber auch noch eine Frau in das Gesicht geschlagen wurde, die helfen wollte, habe er “den Typen an der Schulter gepackt und ihm das Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Er hatte keine Chance”.
Videoüberwachung machtlos
Auch die Videoüberwachung scheint keine Früchte zu tragen. Die aggressiven Jugendlichen würden sich gemäß Aussagen von Passanten “alles erlauben”. Anscheinend ist hier die Polizeidichte immer noch zu gering. Nur einmal am Abend oder sehr selten würde eine Polizeistreife vorbeifahren.
Zivilcourage hätte das Opfer gerettet
Wer Übergriffe und Gewalttaten beobachtet, sollte immer sofort die Polizei über Notruf “110″ verständigen. Weiterhin empfiehlt die Polizei, sich zusammen mit anderen an den Täter zu wenden und diesen damit aus der Anonymität holen. Machen Sie weiterhin wenn möglich ein Foto (z.B. mit der Handykamera) um den Täter zu identifizieren. Weitere Informationen zum Thema: http://www.polizei-beratung.de/
- Bielefeld: “Bielefelds gefährlichster Platz” (Medienbericht)


