Polizei testet Pfefferpistole

Japans Bundes­polizei hat schon tausende gekauft, diverse Polizeieinheiten im In- und Ausland testen sie: Die Pfefferpistole JPX Jet Protector kommt aus der Schweiz und soll Übeltäter ähnlich effektiv stoppen wie ein Taser, aber weniger gefährlich sein als ein Pfefferspray.

Die japanische Bundespolizei und die Stadtpolizei Kloten setzen bereits auf die «nicht tödliche Verteidigungswaffe» auf Pfefferbasis. Die Justizbehörden Bayerns und die Polizei von Baden-Württemberg prüfen den JPX Jet Protector der Schweizer Firma Piexon derzeit auf Herz und Nieren.

Die Pfefferpistole JPX verfügt über einen Ziellaser und hat mit sieben Metern eine bedeutend grössere Reichweite als ein Pfefferspray. «Weil der Wirkstoff viel schneller auf das Gesicht trifft und doppelt so scharf ist wie der schärfste Pfefferspray, ist der Beschossene viel schneller ausser Gefecht als bei einem Pfefferspray», wirbt Jürg Thomann, CEO von Piexon.

Die Stoppwirkung sei mit jener einer Elektroschockwaffe zu vergleichen, nennt Thomann sein wichtigstes Verkaufsargument. Anders als beim Taser sei das Gesundheitsrisiko bei der Pfefferpistole aber massiv geringer. Thomann hofft denn auch, durch die vergleichsweise geringe Gefährlichkeit des JPX den Taser auf dem Weltmarkt ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Messerangriff mit Pfefferspray abgewehrt

Mit Pfefferspray hat ein Jugendlicher in Koblenz am frühen Sonntagmorgen eine Messerattacke auf seinen Begleiter abgewehrt. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein 16- Jähriger aus zunächst ungeklärter Ursache auf einen 20 Jahre alten Passanten ein.

Als der den Täter zur Rede stellte, zückte der Angreifer plötzlich zwei Messer, von denen er eines seinem Freund gab. Als die beiden das Opfer erneut angreifen wollten, griff ein Begleiter des 20-Jährigen ein: Er sprühte den Bewaffneten Pfefferspray ins Gesicht und nahm ihnen die Messer ab. Die Polizei erwischte einen der Angreifer, der zweite entkam unerkannt.

Pfefferspray – die Schweizer Armee probt den Ernstfall

Schweiz. Im Jahr 2008 kam es in der Schweizer Armee zu nicht weniger als acht ungewollten Schussabgaben im Wachtdienst. Nun reagiert die Armeeführung auf diesen Umstand, indem sie ab Anfang 2009 das Reizstoffsprühgerät (RSG) bei der Truppe als Waffe eingeführt. Heute wurden die Pfeffersprays, die bisher nur bei besonderen Einsätzen wie dem WEF oder der Euro 08 zum Einsatz kamen, von Mitgliedern des Militärkaders erstmals im Selbsttest angewandt.

Überfall – statt Geld gibt es Pfefferspray

Statt Geld gab es für einen Räuber, der in der Harburg ein Lokal überfiel, eine Prise Pfefferspray. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Dienstag. Der Täter war mit einem Schal maskiert in die Kneipe gestürmt. Er zückte ein Messer, fuchtelte damit herum und forderte Geld. Der Wirt ließ sich nicht einschüchtern. Er hatte sich offenbar auf so einen Fall vorbereitet und Pfefferspray in einer Schublade liegen.

Mit dem Reizstoff sprühte er dem Täter ein. Der ergriff sofort die Flucht. Die alarmierte Polizei leitete eine Sofortfahndung ein. Schlecht für den Räuber: Der Wirt war nicht nur wehrhaft, sondern er verfügt auch über ein gutes Gedächtnis. “Die Personenbeschreibung, die der Wirt ablieferte, war sehr detailliert. Zivilfahnder entdeckten den Gesuchten kurz darauf in der Benningsenstraße”, sagte die Hauptkommissarin. Der Täter wurde festgenommen. Mit dem Überfall wollte er seine Drogensucht finanzieren.

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Kinder versprühten Pfefferspray in Schule

Kinder haben heute Morgen in der Realschule Daun Pfefferspray versprüht. Zwanzig Schüler klagten über Augenreizungen. Wie die Polizei berichtet, ging um kurz nach acht ging die erste Meldung bei der Rettungsleitstelle ein dass in der Realschule in der Schulstraße durch versprühtes Tränengas mehrere Schüler verletzt worden seien.

Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass zwei Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren im Flur des Gebäudes und in einer Toilette Pfefferspray versprüht hatten. Dadurch wurden insgesamt 21 Schüler leicht verletzt. Elf Kinder wurden zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser verbracht, zwei Schüler wurden zu einem Augenarzt gebracht. Acht weitere Kinder konnten vor Ort von den Rettungskräften behandelt werden.

Beamtenkredit

16-jähriger Junge randaliert: Zwei Polizisten verletzt

Ein 16-Jähriger hatte in einer Wohnung randaliert. Als die Polizei eintraf, sperrte er sich zunächst in seinem Zimmer ein. Schließlich bedrohte und bewarf er die Beamten mit einem Messer und einem Stuhl. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, um den jungen Mann zu überwältigen.

Polizei musste Hund mit Pfefferspray “ruhig stellen”

Am 7. September musste die Polizei einen besonderen Einsatz durchführen: Ein Hund hatte seinen Besitzer schwer verletzt und ließ die Beamten nur mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schilden zu dem Opfer durch.

Polizei brachte Randalierer mit Pfefferspray unter Kontrolle

Als ein Streit zwischen einem 28-jährigen Arbeitslosen und seiner Ex-Freundin eskalierte, setze die Polizei Pfefferspray ein. Zuvor schlug der Mann einem Lokalgast mehrere Zähne aus. Als die Situation eskalierte, konnten die Beamten den Mann nur mehr mit Pfefferspray unter Kontrolle bringen. Ein durchgeführter Alkotest ergab 1,58 Promille.

Junge Mattersburgerin griff zum Pfefferspray

Den vergangenen Dienstagabend wird eine 24-jährige Mattersburgerin wohl so schnell nicht vergessen, denn als sie gerade alleine zuhause gemütlich vor dem Fernseher saß, wollte ein Einschleichdieb in ihre versperrte Wohnung in der Wienerstraße eindringen. (…) So schnappte sie sich eine Dose Pfefferspray, den ihr ihr Freund aus Sicherheitsgründen schon vor einiger Zeit schenkte und schaute durch den Spion durch. Sie konnte gerade noch einen Mann erkennen, der sich umdrehte und das Weite suchte. (…)