Polizei setzt Pfefferspray ein
WIERNSHEIM. Nur mit einer kräftigen Wolke an Pfeffer aus der Spraydose hat eine zweiköpfige Streife am Sonntagabend in Wiernsheim einen 27-jährigen Randalierer in der Wohnung seiner Familie in der Nussdorfer Straße in die Schranken weisen können. Zwei Beamte wurden dabei verletzt.
Die Beamten des Reviers in Mühlacker hätten beim Einsatz Schürfwunden und Schwellungen am Knie erlitten, seien am Montag trotzdem wieder dienstfähig gewesen. Der Einsatz des Pfeffersprays sei angesichts des massiven Widerstands gegen die Beamten „völlig gerechtfertigt“ gewesen, sagte der Sprecher. Der Täter sei für eine halbe Stunde wegen der Reize auf Nase und Augen völlig mit sich selbst beschäftigt gewesen.
Pfefferspray gegen betrunkenen Randalierer
Mit einem Pfefferspray mussten Polizisten in Zell am See (Pinzgau) gegen einen aggressiven Betrunkenen vorgehen. Der 46-jährige Arbeitslose hatte sich geweigert, den Heizraum eines Hotels zu verlassen. Â
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Fußtritte und Kopfstöße gegen Beamte
Der Nachtportier rief daraufhin die Polizei zu Hilfe. Als die Beamten den Mann aufforderten, das Hotel zu verlassen, ging er mit Fußtritten und Kopfstößen auf Polizisten los.
Neues Pfefferspray zum Schutz der Polizeibeamten
„Aggressivität und Gewalt gegen die Polizei nehmen zu. Auch Deeskalation verhindert immer seltener Widerstand und Körperverletzungen. Des-halb haben wir für die Polizei landesweit neue Reizstoffsprühgeräte mit größerer Kapazität und Reichweite beschafft.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Sonntag, 15. Februar 2009, in Stuttgart.
„Bessere Eigensicherung bei diesen gefährlichen Einsätzen durch adäquate Ausstattung ist mir besonders wichtig“, sagte Rech. Deshalb werde auch im Frühjahr die Beschaffung eines neuen zertifizierten Teleskop-einsatzstocks mit höherem Wirkungsgrad ausgeschrieben.
Die Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte hätten sich bereits seit Jahren auf weit über 2.000 Fälle eingependelt, im vergangenen Jahr seien 2.176 registriert worden. Dabei würden besonders Körperver-letzungsdelikte signifikant ansteigen. Dieses Gewaltpotenzial sei noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen. Besorgnis erregend sei vor allem die hohe Brutalität. Nicht selten erlitten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bei solchen Einsätzen Brüche, Gelenkverletzungen, Biss-, Schürf-, Stich- und Schnittverletzungen.
Alkohol sei eindeutig ein Gewaltkatalysator. Vor allem in Gruppen werde die Stimmung gegenüber der Polizei aggressiver, gewaltbereiter und unkooperativer. Oft solidarisierten sich gewalttätige Kontrahenten oder bis dato Unbeteiligte gegen die Beamten. Vor allem plötzlich eskalierende Auseinandersetzungen aus nichtigen An-lässen hätten schlimme Folgen.
Das neue Reizstoffsprühgerät mit größerer Kapazität und Reichweite ergänze das Einsatzmittelrepertoire der Polizei. Das bereits im Jahr 2000 eingeführte „kleine Pfefferspray“ habe sich beim Einschreiten gegen Ein-zelpersonen bewährt. Durch den Hersteller wäre in enger Kooperation mit Experten der Polizei Baden-Württemberg das Reizstoffsprühgerät weiterentwickelt worden, es sei nun für den polizeilichen Einsatz besonders gegen gewalttätige Personengruppen bestens geeignet. Das Gerät sei mit dem zuverlässigen pflanzlichen Pfefferwirkstoff befüllt und könne durch den gebündelten Sprühstrahl über eine Entfernung von bis zu sieben Me-tern sicher eingesetzt werden.
Es habe sich bei Tests der erfahrenen Einsatztrainer der Bereitschaftspolizei Baden-Württemberg bewährt. Zudem entsprächen die Geräte der neuesten Technischen Richtlinie des Polizeitechnischen Instituts bei der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. „Neben Einsatzhundertschaften werden zunächst Streifenfahrzeuge und Fahndungsdienste der Kriminalpolizei ausgestattet“, sagte Innenminister Rech. Für die erste Grundausstattung würden rund 2.300 Geräte beschafft.
Polizei stoppt Promille-Rambo mit Pfefferspray
Auf der Flucht vor der Polizei raste Betrunkener durch Kreuzberg
Als über rote Ampeln rasender Geisterfahrer hatte Jörg B. (41) eine ausgedehnte Verfolgungsjagd durch Kreuzberg ausgelöst. Der schwer angetrunkene Mann aus Ludwigslust war um 21.20 Uhr einer Streife aufgefallen, weil er in der Urbanstraße links blinkte aber geradeaus weiterfuhr. Zunächst hatte Jörg B. auch brav in seinem Kastenwagen angehalten.
Doch als die Frage: „Na, wat jetrunken?“, von den Beamten kam, geriet er in Panik. Über ein Dutzend rote Ampeln und auf dem Gitschiner Damm auch durch den Gegenverkehr, raste er davon. In der Urbanstraße versuchte Jörg B., seine Verfolger von der Straße zu drängen. Erfolglos. Als sein Auto an der Fontanepromenade schlapp machte, flüchtete er zu Fuß. Von Polizisten auf einem Schulgelände gestellt, schlug er wild um sich. Erst der Einsatz des Pfeffersprays konnte Jörg B. bändigen.
Mann beschießt Polizei mit Schreckschusswaffe
Berlin -Â
Zwei Zivilbeamte sind bei einem Einsatz von zwei, laut Polizei, betrunkenen Männern bedroht worden. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten jedoch, die 19 und 36 Jahre alten Brüder zu überwältigen. Dabei wurden die Verdächtigen leicht verletzt, da sie Widerstand leisteten.
Laut Polizei hatte ein unbekannter Anrufer berichtet, aus einer Wohnung in der Gutzowstraße Schüsse gehört zu haben. Als die Polizeibeamten am Einsatztort eintrafen und klingelten, öffnete zunächst der 36-Jährige die Tür. Kurz darauf erschien dessen Bruder mit einer Pistole im Flur. Die Beamten gingen in Deckung und forderten den 19-Jährigen auf, die Waffe fallen zu lassen. Darauf schoss dieser in Richtung der Polizisten. Sein Bruder nahm ihm die Waffe ab und gab sie einem der Beamten. Der 19-Jährige rannte daraufhin erneut los und holte eine weitere Waffe. Als die beiden alkoholisierten Männer schließlich an der Tür erschienen, setzten die Polizisten Pfefferspray ein und konnten beide Männer überwältigen.
Massenschlägerei
Mit einer Massenschlägerei haben mehrere Jugendliche das neue Jahr in Giengen an der Brenz eingeläutet.
Die beiden beteiligten Gruppen hatten in der Scharenstetter Straße gefeiert und sich im Laufe der Nacht mehrmals gegenseitig provoziert. Schließlich warf eine Seite einen Fernseher aus einem Fenster hinunter zu den anderen Jugendlichen auf der Straße. Die revanchierten sich und traten die Tür ein und drangen in die Wohnung ein. Dort kam es dann zu handfesten Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei musste mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und mit Pfefferspray eingreifen um die Raufbolde zu trennen. Zwei Personen wurden verletzt.
Ausschreitungen nach Regionalligaspiel
Mehrere hundert Fußballfans haben sich am Samstagnachmittag eine Schlägerei mit der Polizei geliefert. Die Beamten hatten nach dem Regionalligaspiel des TSV 1860 München II und Waldhof Mannheim eine Massenkeilerei zwischen Anhängern beider Vereine verhindern müssen. Schon während der zweiten Spielhälfte im Stadion an der Grünwalder Straße waren nach Polizeiangaben Löwenfans und Anhänger der Mannheimer über Zäune geklettert und hatten sogar ein Sicherungstor aufgedrückt, um zueinander zu gelangen. Eine Schlägerei im Stadion habe man nur “durch massiven Polizeieinsatz” abwenden können. Die Einsatzkräfte griffen zu Schlagstöcken und zu Pfefferspray, um die gewaltbereiten Fans voneinander fernzuhalten.
Junger Mann schlug Polizisten – Pfefferspray eingesetzt
Während einer Streifenfahrt stellten Polizeibeamte an einer Diskothek in Schortens fest, dass ein junger Mann mit freiem Oberkörper in einer Menschenmenge ziellos umherlief und andere Menschen provozierte und schubste. Wegen dieses aggressiven Verhaltens wurde der Mann von den Beamten aus der Menge herausgezogen, damit er keine Straftaten begehen konnte. Der Mann widersetzte sich jedoch und schlug einem Polizeibeamten ins Gesicht. Nur durch den Einsatz körperlicher Gewalt konnte der Beschuldigte schließlich in den Streifenwagen geschoben werden. Hier spuckte der Beschuldigte mehrfach in das Fahrzeug und versuchte, die Scheiben herauszutreten, was allerdings nicht gelang. Nur durch Einsatz von Pfefferspray konnte der äußerst renitente Mann letztlich zur Dienststelle gebracht werden.
2,85 Promille – Jugendlicher mit Pfefferspray ruhiggestellt
Wolfsburg. Eine 38-Jährige meldete sich um 21 Uhr bei der Polizei, weil betrunkene Gäste nach einer Feier ihre Wohnung nicht verlassen wollten. Im Schlafzimmer trafen die Polizisten auf den 17-Jährigen, der die Beamten beleidigte und einem an den Oberschenkel trat. Mit mehreren Polizisten wurde der Jugendliche überwältigt und zum Streifenwagen gebracht. Auch dort trat er wild um sich und verpasste einem Beamten einen Kopfstoß. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der betrunkene Angreifer beruhigt werden.
Polizei muss Pfefferspray einsetzen
Ein Familienstreit ist in Leutkirch am Mittwochnachmittag derart eskaliert, dass die herbeigerufene Polizei Pfefferspray einsetzten musste. Ein 24-jähriger Mann hatte nicht nur die Beamten, sondern auch seinen Vater und seine Schwester angegriffen, heißt es im Polizeibericht von gestern.
Die Beamten wurden demnach gegen 15.30 Uhr zu Streitigkeiten zwischen Familienangehörigen gerufen. Noch bevor sich die einschreitenden Polizeibeamten in der Wohnung zu Wort melden konnten, wurden sie von einem 24-jährigen Mann tätlich angegriffen. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten, den Widersacher zu bändigen und ihm Handschellen anzulegen.


