Mit Pfefferspray gerettet – Gewalttat in Bielefeld

Bielefeld im März 2010 – auf dem Jahnplatz kam es zu einem brutalen Überfall auf einen 17-jährigen, der in der Folge vermutlich halbseitig gelähmt bleiben wird.

Rückblick. Als der 17-jährige Anfang März mit einem Kumpel den Jahnplatz überquerte, wurde er von zwei Männern völlig grundlos attackiert. Unter anderem schlugen sie dem wehrlosen jungen Mann eine Bierflasche auf den Kopf. Zuvor war das Opfer und dessen Freund von den Männern als “Hurensöhne” beschimpft und angespuckt worden. Anschließend wurden sie brutal geschlagen.

Zeugen schreckten die Täter nicht ab

Auf dem belebten Platz gab es viele Zeugen, was die beiden Täter offensichtlich aber nicht weiter zu stören schien. Erst als ein Mitarbeiter einer Spielhalle zu Hilfe eilte und mit seinem Pfefferspray auf die Täter sprühte, ließen diese von ihren Opfern ab und flüchteten. Der ganze Angriff dauerte nur 20 Sekunden.

Keine Chance gegen Pfefferspray

Der Retter macht sich heute Vorwürfe, nicht schneller zum Reizgas gegriffen zu haben. Als aber auch noch eine Frau in das Gesicht geschlagen wurde, die helfen wollte, habe er “den Typen an der Schulter gepackt und ihm das Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Er hatte keine Chance”.

Videoüberwachung machtlos

Auch die Videoüberwachung scheint keine Früchte zu tragen. Die aggressiven Jugendlichen würden sich gemäß Aussagen von Passanten “alles erlauben”. Anscheinend ist hier die Polizeidichte immer noch zu gering. Nur einmal am Abend oder sehr selten würde eine Polizeistreife vorbeifahren.

Zivilcourage hätte das Opfer gerettet

Wer Übergriffe und Gewalttaten beobachtet, sollte immer sofort die Polizei über Notruf “110″ verständigen. Weiterhin empfiehlt die Polizei, sich zusammen mit anderen an den Täter zu wenden und diesen damit aus der Anonymität holen. Machen Sie weiterhin wenn möglich ein Foto (z.B. mit der Handykamera) um den Täter zu identifizieren. Weitere Informationen zum Thema: http://www.polizei-beratung.de/

Pfefferspray bei zwei Raufereien eingesetzt

Zwei Mal ist am Freitag in Villach (Österreich) bei Raufereien Pfefferspray benützt worden. In einem Lokal hat eine Angestellte einen Lehrling attackiert, er wurde verletzt. Und ein 52-Jähriger hat gegen zwei jüngere Männer Pfefferspray eingesetzt.       
     
Die 21-jährige Arbeiterin aus Villach setzte in einem Innenstadtlokal Pfefferspray gegen einen 16-jährigen Lehrling aus Villach ein, nachdem dieser angeblich ihren Freund angreifen wollte.

Ebenfalls in der Villacher Innenstadt ist es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Draustädtern gekommen. Ein 52-Jähriger hat daraufhin gegen zwei jüngere Männer Pfefferspray eingesetzt.

Massenschlägerei

Mit einer Massenschlägerei haben mehrere Jugendliche das neue Jahr in Giengen an der Brenz eingeläutet.
Die beiden beteiligten Gruppen hatten in der Scharenstetter Straße gefeiert und sich im Laufe der Nacht mehrmals gegenseitig provoziert. Schließlich warf eine Seite einen Fernseher aus einem Fenster hinunter zu den anderen Jugendlichen auf der Straße. Die revanchierten sich und traten die Tür ein und drangen in die Wohnung ein. Dort kam es dann zu handfesten Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei musste mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und mit Pfefferspray eingreifen um die Raufbolde zu trennen. Zwei Personen wurden verletzt.