Raub mit Pfefferspray vereitelt

München – Überfall auf einen Schreibwarenladen! Die Besitzerin und deren Sohn werden Opfer eines dreisten Raubüberfalles. Der männliche Täter war mit einer Sturmhaube Maskiert und mit einem Messer bewaffnet. Als er auf die anwesenden Besitzer traf, bedrohte er sie und verlangte das Geld aus der Kasse – zusätzlich richtete er das Messer gegen den Sohn der Besitzerin.

Die Besitzerin selbst reagierte besonnen und versuchte den Täter zu beruhigen. Sie versprach das Geld auszuhändigen. Durch diesen kurzen Moment, als der Täter durch das Gespräch abgelenkt war, ergriff der bedrohte Sohn ein Pfefferspray und sprühte es dem Räuber in die Augen. Dieser flüchtete daraufhin sofort – die Polizei nahm die Fahndung auf.

Pfefferspray als letztes Mittel

blogOberhöcking/Dingolfing – Kürzlich besuchte ein 13jähriger zusammen mit seinen beiden gleichaltrigen Freunden eine Veranstaltung in einem Jugendzentrum. Bereits während der Veranstaltung wurden die Freunde von einer Gruppe Jugendlicher angepöbelt. Es kam zu Gesten, Wortwechsel und Ohrfeigen. Es handelte sich um circa acht oder neun Jungen, welche die Freundesgruppe offensiv bedrohten.

Wenn ihr raus geht, seid ihr tot!,” soll eine Drohung gewesen sein, die die Buben letztlich dazu trieb, sich auf die Toilette zu flüchten und daheim anzurufen. Leider kamen sie nicht dazu, denn die Gruppe von mindestens acht Jungs folgte ihnen in den Toilettenraum und ging sofort zum Angriff über. Glücklicherweise konnte der Junge die Gruppe aus der Toilette drängen, indem er schließlich ein Pfefferspray benutzte. So kamen er und seine Freunde mit einigen Schlägen gegen den Kopf davon.

Das Spray, so die Mutter, habe er eingesteckt, weil sie darauf bestanden habe für den Fall dass die Jungen vor dem Jugendzentrum oder auf dem dahinter liegenden Parkplatz unliebsame Begegnungen hätten. [Quelle]

ARGE schützt sich mit Pfefferspray

Immer wieder gibt es Übergriffe und Angriffe auf Mitarbeiter von Sozialämtern und Arbeitsämtern. Zahlreiche Behörden rüsten ihre Mitarbeiter zwischenzeitlich mit Pfefferspray aus und lassen Alarmknöpfe an den Schreibtischen anbringen.

Grund für diese Maßnahmen ist die Gewaltbereitschaft der “Kunden”. In der Arge (Agentur für Arbeit) Cham zum Beispiel wurden innerhalb eines Vierteljahres schon fünf Mitarbeiter angegriffen. Auch wenn man grundsätzlich Verständnis für die Situation der Betroffenen habe, könne es jedoch nicht sein dass die Mitarbeiter Opfer von Gewaltdelikten werden. In anderen Städten – zum Beispiel Regensburg – ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Dort musste ein Sicherheitsdienst engagiert werden.

Zumindest sollen die Mitarbeiter nun die Möglichkeit haben sich selbst zu verteidigen. Da Pfefferspray zu den legalen Selbstverteidigungswaffen gehört, scheint dies eine gute und Kosten sparende Möglichkeit zu sein.

U-Bahn-Fahrer wehrt sich mit Pfefferspray gegen Randalierer

Wieder ein erfolgreicher Fall von Angriff-Abwehr mittels Pfefferspray! Diesesmal hatte es einen U-Bahnfahrer erwischt. In Frankfurt hatten zuvor zwei Betrunkene versucht den Fahrer zu verprügeln. Außerdem traten sie gegen die Kabinentüre und beschimpften den Fahrer. Anschließend griffen die Beiden am Bahnof von außen durch die Scheibe, um den Fahrer schlagen zu können. Dieser griff zu seinem Reizstoffspray und konnte den Angriff so abwehren.

Leider war dieser Übergriff kein Einzelfall. In den letzten Monaten werden vor allem Busfahrer, aber auch vermehrt U-Bahnfahrer Opfer zielloser und sinnloser Gewalt von meheren Tätern oder Einzeltätern. Die Angestellten beschweren sich zurecht über mangelnde Untertützung bei diesem Problem. Zumindest bei der Überführung der Täter wäre Kameraüberwachung eine hilfreiche Sicherheitsmaßnahme.

Anwohner verteidigt Frau gegen Angreifer mit Pfefferspray

Zwei Dosen Pfefferspray und eine gehörige Portion Mut reichten einem Mann in Witten, um eine Frau gegen einen Angreifer zu verteidigen. Dieser hatte die Frau kurz zuvor auf offener Straße massiv gewürgt. Die Aufforderung den Angriff sofort zu beenden beeindruckte den Angreifer überhaupt nicht. Daraufhin sprühte der Mann dem Aggressor eine Ladung Pfefferspray in das Gesicht, woraufhin dieser von der Frau abließ. Die Polizei konnte ihn daraufhin festnehmen.

Angreifer mit Pfefferspray vertrieben

Ein couragierter 15-Jähriger hat am Sonntagabend einen Überfall eines gleichaltrigen Jugendlichen erfolgreich abwehren können. Laut Polizeiangaben hielten sich mehrere Jugendliche gegen 21 Uhr am Eingangsbereich einer Bäckerei an der Mainstraße auf, als ein unbekannter Täter auf sie zukam. Der Täter ging gezielt auf einen der Jugendlichen zu und trat ihn unvermittelt mehrfach in den Bauchbereich. Der Angreifer schlug dem Opfer mit der Faust ins Gesicht und hielt es am Kehlkopf fest, sodaß der Jugendliche nur schwer Luft bekam.

Das Opfer wurde von dem Täter geschubst und fiel in ein Gebüsch. Als der 15-Jährige versuchte sich wieder aufzustellen, ging der Täter mit einem Schlagring auf ihn zu und versuchte ihm das Mobilfunktelefon zu entwenden. Der Angegriffene machte dem Täter jedoch einen Strich durch die Rechnung. Er griff zu seinem Pfefferspray und setzte dieses gezielt gegen den Täter ein. Der Täter flüchtete daraufhin ohne Beute. Laut Beschreibung der Polizei war der Täter circa 15 jahre alt. Er trug eine schwarze Jacke, dunkle Jeans und Turnschuhe der Marke “Nike”. Er hört wahrscheinlich auf den Namen Pascal.

Pfefferspray bei zwei Raufereien eingesetzt

Zwei Mal ist am Freitag in Villach (Österreich) bei Raufereien Pfefferspray benützt worden. In einem Lokal hat eine Angestellte einen Lehrling attackiert, er wurde verletzt. Und ein 52-Jähriger hat gegen zwei jüngere Männer Pfefferspray eingesetzt.       
     
Die 21-jährige Arbeiterin aus Villach setzte in einem Innenstadtlokal Pfefferspray gegen einen 16-jährigen Lehrling aus Villach ein, nachdem dieser angeblich ihren Freund angreifen wollte.

Ebenfalls in der Villacher Innenstadt ist es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Draustädtern gekommen. Ein 52-Jähriger hat daraufhin gegen zwei jüngere Männer Pfefferspray eingesetzt.

Pfefferspray für alle Bürger?

Die jüngste Einbruchsserie in Villacher Wohnvierteln (Österreich) lässt niemanden kalt. Im Rahmen einer Diskussion dachte der örtliche Bürgermeister laut darüber nach, Pfefferspray an die Bürger zu verteilen. Über die Idee vom Bürgermeister wird in Villach nun heftig diskutiert. Einige Parteien sind dagegen, eine Sicherheitsmesse ist geplant.

Taxifahrer wehrt sich mit Pfefferspray gegen Raubüberfall

Ein Taxifahrer hat in Tiefenbach (Landkreis Landshut) den Raubüberfall dreier Männer mit Pfefferspray abgewehren können. Die Täter hatten den 68-Jährigen in der Nacht zum Samstag tätlich angegriffen und die Herausgabe seiner Geldbörse gefordert, wie die Polizei in Landshut am Sonntag berichtete. Die Männer waren als Gäste in dem Taxi mitgefahren. Nachdem sie am Fahrtziel das Taxi verlassen hatten, rissen sie die Fahrertüre und die Rücktüre auf. Der Fahrer setzte sich körperlich unter Einsatz des Sprays zur Wehr, flüchtete mit seinem Auto und verständigte die Polizei.

Selbstverteidigungskurse und Pfefferspray

“Es sei schwierig, Opfern zu sagen, wie sie sich gegenüber einem Triebtäter verhalten sollen, sind sich die Kriminalisten einig. In einem Fall helfen Gegenwehr und Schreie, im anderen Fall wird der Täter noch aggressiver.”

Ich traue mich nicht, einen Tipp zu geben”, sagt eine Beamtin und weist darauf hin, dass Pfefferspray nützlich sein kann. “Falls ich es im Notfall zur Hand habe.”

Nicht antworten. Zwei wichtige Hinweise: Vorsicht, wenn Sie jemand anspricht. Im Zweifelsfall ist es besser, nicht darauf zu antworten und davonzulaufen.

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